Fritz Brencher
Virtueller Kirchen-Rundgang – Katholische Gemeinde St. Antonius

geboren 1904 in Essen
Studium der Metallbildhauerei an der Werkkunstschule Wuppertal-Elberfeld in der Klasse Prof. Hilmar Lauterbach.
Seine religiöse Einstellung und die Weigerung in die NSDAP einzutreten verhinderten die Übernahme einer Lehrtätigkeit an der Folkwang-Schule in Essen in den 1930er und 1940er Jahren.
Deshalb zusätzlich Ablegung der Meisterprüfung im Metallhandwerk und Aufnahme der Selbständigkeit in Essen.
Viele Jahre bis Oktober 1976 Mitglied (zeitweise auch stellvertretender Vorsitzender) des Kirchenvorstandes der Pfarrei St. Antonius in Essen-Frohnhausen
verstorben im September 1983 in Essen
Künstlerisches Werk
Kunstschmiedearbeiten und Metallplastiken für Firmen, die öffentliche Hand und Privatkunden.
In Essen sehr bekannt sind u.a. die Figuren des Glockenspiels „Goldschmiedewerkstatt“ im Hause Juwelier Pletzsch (früher: Deiter) auf der Kettwiger Straße.
Außerdem die Herstellung von liturgischen Geräten und die Ausstattung von Kirchen und deren Türmen. So stammen der Kirchturmhahn der inzwischen abgerissenen St. Stephanus-Kirche und der Hahn der St. Mariä Geburt-Kirche aus seiner Werkstatt.
Für die neu errichtete St. Antonius-Kirche schuf er das Taufbecken (1959) und den Osterleuchter (1960) später das Altarkreuz (1974) und ein (zur Zeit nicht genutztes) Lesepult (1977).
