Altarraum
Virtueller Kirchen-Rundgang – Katholische Gemeinde St. Antonius

Der zentrale Punkt der Kirche ist der Altarraum.
Auch an diesem Ort dominieren der weiße Marmor und die eckigen Formen.
Der Altar selbst ist geschaffen wie ein Tisch.
Der große Marmorblock steht auf vier Füßen und hat noch einen zusätzlichen fünften Fuß in der Mitte. Dieser stammt aus der Historie, da vor dem 2. Vat. Konzil das Tabernakel auf dem Altar stand, genau auf dem Mittelfuß.
Unter dem Altar befindet sich wieder ein steinerner Teppich, geschaffen von Maria Schwarz.
Auch das Tabernakel wurde nach Entwürfen von Maria Schwarz von der Firma Kellner und den Goldschmiedemeistern Schwerdt und Forster aus Aachen angefertigt.
Nach den Reformen des Konzils wurde das Tabernakel vom Altar an seinen heutigen Platz rechts im Altarraum, ebenfalls auf einen weißen Marmorblock, gesetzt.
Das Ewige Licht, welches über dem Tabernakel hängt, befindet sich dort seit Ende 2010.
Zuvor hatte es seinen Platz in der Kirche St. Mariä Geburt die, wie die Kirche St. Augustinus, im Jahr 2008 geschlossen wurde.
Getragen wird die Kerze von einem durchkreuzten Kreis, der aus der 1943 zerstörten alten Kirche St. Mariä Geburt stammt. Der Reif mit der Inschrift „Die Jugend als Licht + Die Mütter dem Ewigen, Johannistag 1937“ wurde 1976 auf einem Dachboden gefunden und von Gemeindemitgliedern nach alten Fotos rekonstruiert. Der durchkreuzte Kreis war das Symbol der „Jungen Gemeinde“ während des dritten Reiches.
Ursprünglich war für die St. Antonius-Kirche kein großes Altarkreuz vorgesehen. Es stand nur ein kleines Vortragekreuz hinter dem Altar.
Nach dem 2. Vat. Konzil schuf Fritz Brencher das heute über dem Altar hängende große kupferne Kreuz.
Der Ambo, vorne links im Altarraum, ist aus drei Marmorblöcken zusammengesetzt. Der Aufsatz ist eine spätere Ergänzung.







