Beichtstühle
Virtueller Kirchen-Rundgang – Katholische Gemeinde St. Antonius

Im rechten Teil der Kirche befindet sich der Ort der Beichte. Auch dieser ist, wie schon die Taufstelle und der Marienaltar, ein eigener Bereich innerhalb des offenen Raumes.
Ursprünglich gab es in der Kirche drei Beichtstühle. Dies lässt sich noch heute erkennen.
Die Wand ist hier nicht komplett mit Backsteinquadraten aus-gefüllt, sondern ist von drei größeren Betonflächen unterbrochen. Diese sind nicht nur von innen, sondern auch von außen sichtbar. Jeweils in der Mitte der Flächen stand ein Beichtstuhl.
Ein weiteres Zeichen für die ursprünglich drei Beichtstühle, sind die drei Lichthäuser in diesem Seitenschiff. Die Idee von Rudolf Schwarz war, unter jedem Lichthaus eine kleine Stuhlgruppe einzurichten. Diese Idee wurde jedoch nicht umgesetzt und stattdessen wurde ein weiterer Bankblock in dem Seitenschiff errichtet.
Durch den Rückgang der Anzahl an Priestern in der Gemeinde und eine veränderte Einstellung der Gläubigen zur Beichte, wurde der dritte Beichtstuhl nicht mehr benötigt. So sind heute nur noch zwei Beichtstühle vorhanden.
Der dritte Beichtstuhl wurde umgearbeitet. Aus seinem Holz entstand 2010 der Sockel für den „Schrein des Wortes“. Dieser steht nun zwischen den beiden übrigen Beichtstühlen.



