Fenster
Virtueller Kirchen-Rundgang – Katholische Gemeinde St. Antonius

Die Stahlbetonkonstruktion dieser Kirche ist zum einen mit hellrotem Backstein vermauert, zum anderen Teil mit farbigen Fenstern verglast. Was auf den ersten Blick erstaunt, ist die Anzahl. 154 Fenster lassen diese Kirche, besonders bei Sonnenschein, in einem umwerfenden Licht erstrahlen, entsprechend dem Architektenkonzept vom „begehbaren Kristall“.
Die Fenster sind freie Kompositionen von Schülern des bekannten Zeichners und Grafikers Georg Meistermann. Sie stammen aus dem Jahr 1958 und wurden mit Antikglas und Blei von der Firma Gossel aus Frankfurt erstellt.
Der untere Bereich der Kirche und die Seitenschiffe sind komplett fensterlos. Ebenso ist die Eingangsseite der Kirche fast ganz geschlossen. Lediglich ein paar einzelne Fenster lassen dort etwas Licht in den Kirchraum. Die Farben auf den Stirnseiten symbolisieren den Verlauf der Sonne. Im Osten stahlen die Fenster rot und violett und stehen für den Sonnenaufgang und die Morgenröte. Im Westen dagegen sind die Fenster dunkel in blau, grau und schwarz gehalten und symbolisieren den Sonnen-untergang und die Nacht.
Vom Eingang der Kirche, bis zum Altar nimmt die Anzahl der Fenster zu und das Licht durchdringt den Raum. In großen Bereichen werden die Fenster nun gar nicht mehr von Backsteinflächen getrennt. Die Farben dieser Fenster haben keine Bedeutung.
Die Steinwand hinter dem Altar ist dagegen wieder fast ganz geschlossen. Nur ein paar Fenster in kräftigen Farben lassen die Backsteinwand heller werden.






