Markus Kolling und Andreas Krebbers zum Diakon geweiht
Zusammen mit zwei weiteren Männern (Joel Finke-Mbonde und Sebastian Keifenheim) hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Freitag, 19.11.2021 Herrn Markus Kolling und Herrn Andreas Krebbers aus unserer Pfarrei zu ständigen Diakonen geweiht.
Hierzu gratulieren wir ganz herzlich.
Markus Kolling:
Der 55-Jährige ist der einzige der vier Diakone, der auch hauptamtlich für die Kirche arbeitet – allerdings in der IT-Abteilung des Bischöflichen Generalvikariats. Als Seelsorger ist er künftig – wie Krebbers – in der Pfarrei St. Antonius aktiv. Zusammen mit seiner Frau engagiert sich Kolling hier schon lange in verschiedenen Gottesdienstgruppen und in der Caritas. Dieses Engagement, aber auch seine Aktivitäten im Bereich der Glaubensverkündigung möchte er als Diakon noch ausbauen. An der Ausbildung hat ihn gereizt, „dass ich mir mehr Wissen aneignen konnte, um qualifizierter in der Seelsorge tätig zu sein“, sagt Kolling. Mit zahlreichen theologischen Vorlesungen, Kursen und Prüfungen im Gepäck, habe er nun „andere Möglichkeiten, Menschen in der Kirche und im Stadtteil anzusprechen, ja einzuladen“, sagt der IT-Fachmann
1. Assistenz am Sonntag, 21.11.2021 in der Gemeinde St. Antonius
Andreas Krebbers:
„Ich habe schon oft alten und kranken Menschen die Kommunion nach Hause gebracht. Dabei habe ich gemerkt, wie viel den Menschen mein Besuch bedeutet“, erzählt der 51-jährige Finanzbeamte aus der Pfarrei St. Antonius. Bis zum Entschluss, in diesem diakonalen – dienenden – Engagement auch die Berufung zum Diakon zu sehen, hat es einige Zeit gedauert. Die Anmeldung zu der umfangreichen Ausbildung zusammen mit den angehenden Diakonen aus Köln hat er dennoch nicht bereut: „Man wird dadurch entschädigt, dass die Themen den eigenen Interessen entsprechen – und durch die Gemeinschaft.“ Ausdrücklich haben sich die Diakone des aktuellen Jahrgangs gewünscht, nicht zeitgleich mit den Kölner Kollegen geweiht zu werden. Nun gab es am Freitag eine Weihe in Essen und am Samstag eine in Köln, so dass sich die beiden Kurse gegenseitig besuchen konnten. Im Finanzamt stieß Krebbers neues Ehrenamt auf viel Zuspruch: „Mich hat überrascht, das viele gesagt haben: Das passt.“ Für den künftigen Dienst der Diakone ist aus seiner Sicht wichtig, „dass man bereit ist, sich auf die jeweilige Situation einzulassen – Jesus hat sich ja auch auf jede Situation eingelassen.“
1. Assistenz am Sonntag, 28.11.2021 in der Gemeinde St. Mariä Empfängnis
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Bischof Overbeck weiht vier Essener zu Ständigen Diakonen: zum Bericht des Bistums Essen

