
Osterkrippen in St. Elisabeth
ein besonderes Erlebnis
Die Tradition der Osterkrippen in St. Elisabeth
Die Osterkrippe ist eine Besonderheit in St. Elisabeth. Auch sie hat bereits eine lange Tradition. Unser ehemalige Pastor Alshut – seine Leidenschaft für Krippen ist ja legendär- stellte im Jahr 2005 die erste Osterkrippe in St. Elisabeth auf. Seit seiner Pensionierung 2013 kümmern sich die „Krippler“ aus unserer Gemeinde weiterhin um den jährlich wechselnden Aufbau derselben. Ihre Leidenschaft fürs Detail steht der unseres damaligen Pfarrers in nichts nach. So ist und bleibt unsere Freude und Begeisterung ihr Lohn.


Aufbau
Beginnen wir am Anfang! Der Standort ist gewählt. Das Zubehör ist schnell herangeschafft. Die Krippler sind routiniert und hoch motiviert. Im Gegensatz zu der Weihnachtskrippe, die in der Advents- und Weihnachtszeit ständig wächst und sich verändert, zeigt die Osterkrippe konstant ein Thema: Karfreitag bis Ostersonntag.


Klein fing es mal an. Doch mit der Leidenschaft für den Krippenbau wuchs auch die Fläche für die Darstellung.
Sportlich, sportlich!


Der lange (Aufbau) Weg dorthin





Golgatha –
der Weg hinauf, anstrengend, schweißtreibend, scheinbar hoffnungslos. Jesus ist ihn gegangen. Vor seiner Kreuzigung ein Moment der Angst. Auch bei ihm. Menschlich eben!
Einprägend und bedrückend für den Betrachter. Man bekommt eine leise Ahnung von dem Geschehen in der damaligen Zeit.


Dann der Hoffnungsschimmer: das leere Grab. Vorausgesagt und doch unbegreiflich.
Geben Ihnen die Figuren an der Krippe auch Rätsel auf? Gut so, denn das gibt Raum für Interpretationen. Ursprünglich sollen das Maria und Josef und 2 Hirten sein. Übrigens: die Figuren, so wird es berichtet, hat Pastor Alshut schon in seiner Schulzeit gebastelt. Im Laufe der Jahre wurden sie nach und nach aufgehübscht und neu bekleidet.



Vielleicht sind es aber auch Sie und ich, die, wie bei der Weihnachtskrippe, die bildhaft Darstellung brauchen, um das Unbegreifliche begreifen zu können. Die Kreuze – eine Konfrontation mit der realen Geschichte – nicht wegzudenken.
Jesus hat gelebt- kein Zweifel!
War sein Leben glaubwürdig? Kein Zweifel (würden wir sonst heute noch von ihm sprechen?)
Auf der anderen Seite das leere Grab- hier hat der Verstand nichts mehr zu suchen. Jetzt ist der Glaube jedes einzelnen gefragt.
Fotos sind aus dem Bestand von Herrn Alfred Koch, Krippler in St. Elisabeth.



