Bewahrung der Schöpfung
Wildblumenbeet im Juli 2024

So eine Blütenpracht auf kleinstem Raum
finden Sie in den vor einem Jahr neu angelegten Wildblumenbeeten in der Dollendorfstraße am Pfarrzentrum. Manche Blüte ist verwelkt, andere blühen gerade in voller Schönheit. Farbenprächtig und vielfältig- das ist Natur, bunte Vielfalt ist natürlich!


Ein Fest für die Sinne ist das Beet ebenfalls: fürs Auge die Farbenpracht, für die Nase der Duft der Blüten und für die Ohren das Gesummse der Insekten. Und fürs Herz? Das gesamte Bild strahlt auf den Betrachter zurück, zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht und bringt oder hebt die gute Laune. Positive Energie gezogen aus einem kleinen Blumenbeet. Wunderbar!

St. Elisabeth hat dazu 3 Flächen zur Aufstellung der Regenwasserbehälter zur Verfügung gestellt. Sie befinden sich neben der Tür zur Sakristei, neben dem Eingang zum Abuna-Frans -Haus und neben dem Eingang zur alten Sakristei. Mittwochs bei entsprechendem Wetter werden die Bäume durch die Gruppe GuK versorgt. Jeder, der an gesunden Bäumen interessiert ist, kann mithelfen. Kannen liegen aus Gründen der Kindersicherung auf den Behältern. Sturmsicher mit Haken befestigt. Zur Wasserentnahme zunächst den blauen Hebel (schwergängig, Kindersicherung), dann den roten Hebel öffnen. Anschließend das gute Gefühl, etwas für die Natur getan zu haben.“ (Heribert P. ,GuK und einer unserer Gemeinde-Männer für alle Fälle).
Update Bewahrung der Schöpfung im Mai 2024


Liebe Leser
im April baten wir zu einem Stelldichein an den neu angelegten Blumen- und Baumbeeten. Der erste Frühlingsputz war fällig. Die letzten Spuren des Winters mussten beseitigt werden. Jetzt, einen Monat und viele warme Tage später zeigt sich diese Pracht. Die Wildblumen blühen und die Bewohner des nahe gelegenen Insektenhotels genießen das reichhaltige Nahrungsangebot. Diese Kooperation erfreut Mensch und Tier gleichermaßen. Der Lohn der Mühen des ehrenamtlichen Engagements ist sichtbar. Und dieses Engagement ist ausbaufähig. In manchen Gemeinden spenden Naturliebhaber und Gartenbesitzer für neu angelegte oder renaturierte Flächen Wildblumensamen von heimischen Pflanzen. Das ist eine bemerkenswerte Maßnahme, denn damit bieten sie unseren heimischen Insekten nicht nur Nahrungsgrundlage, sondern auch Überlebenschancen in einer sich ständig ändernden Welt. In anderen Gemeinden freut man sich über gespendete Blumenzwiebeln, die das nächste Beet verschönern werden. Das alles sind Aktionen, die nachhaltig und beeindruckend sind und unser herzliches Dankeschön verdienen.


Frühlings- Update Bewahrung der Schöpfung im April 2024

Blumenwiesen und Baumbeete wurden im letzten Jahr vom AK „Bewahrung der Schöpfung“ rund um die Kirche neu angelegt. Jetzt ist der erste Frühjahrsputz notwendig, denn nicht nur die Blumen, sondern auch deren Begleitflora (früher nannte man das noch Unkraut) schießen bei den warmen Temperaturen blitzschnell aus dem Boden. Deshalb bitten wir alle Naturliebhaber und Gartenfreunde am 13.04.2024 ab 10.00 Uhr zum Stelldichein an der großen Treppe, Dollendorfstraße. Jede Hilfe ist herzlich willkommen.


Bewahrung der Schöpfung – der Plan

„Bewahrung der Schöpfung“ ist ein erklärtes Ziel,
zu dem unsere Gemeinde beitragen will.
Mit kleinen Schritten versuchen wir
Oasen zu schaffen für Mensch und Tier.




Bewahrung der Schöpfung – los geht´s in 2023!

Die neu eingesäte Wildblumenwiese wird nicht nur eine Augenweide sein, sondern auch ein Futterplatz für zahlreiche Insekten. Deren Immobilienangebote sind leider genauso rückläufig wie heimische Wildpflanzen. Beidem wollen wir mit unseren Maßnahmen entgegenwirken. Das Angebot auf unserem Gemeindefest, Bienen- und Insektenhotels zu basteln, wurde von vielen Kindern unterschiedlichen Alters begeistert angenommen.


Der Kasten im obigen Bild ist ein solches Sandarium. Apropos: Im Gegensatz zu den Honigbienen sind die Sandbienen Einzelgänger. Sie bilden keinen Staat.
Wussten Sie, dass 70% aller Wildbienenarten ihre Nester im Boden anlegen? Die Erdbienen, auch Sandbienen genannt, verbuddeln sich tief in der Erde, die sandig und locker sein muss. In den unterirdischen Gängen, die sogar bis zu 60 cm lang sein können, legen sie einzelne Brutzellen mit einem Ei und Pollenvorrat an, verschließen die Öffnung und überlassen dann ihren Nachwuchs sich selbst.

Der Totholzhaufen neben dem Sandarium bietet vielen anderen Tierarten wie Igeln, Spinnen, Eidechsen, Ameisen, Regenwürmern usw. Unterschlupf, Nahrung und Versteckmöglichkeiten an.

Eine im Sommer frisch eingesäte Wildblumenwiese links und ein neu angelegtes Baumbeet rechts sind weitere Maßnahmen, neuen Lebensraum für bedrohte Pflanzen und Insekten zu schaffen.

Das Wunderbare an dem Projekt „Bewahrung der Schöpfung“ ist, dass es überall nachgeahmt werden kann. Kein Kübel, kein Balkon, kein Blumenkasten, kein Garten ist zu klein, um mit wenigem Aufwand ein kleines Tier – und Pflanzenparadies zu schaffen. Wir laden Sie ganz herzlich ein, das Wachsen und Werden im Wechsel der Jahreszeit mit uns zu verfolgen.


