Krippen-Story
Katholische Gemeinde St. Antonius
Ab Heiligabend berichten wir hier täglich, mit Texten von Diakon Markus Kolling, von unserer Krippe.
Jeden Tag neu finden Sie in der Weihnachtszeit hier einen kleinen Impuls von den Personen und Szenen unsere Krippe.
09.01.2022
Danke Weihnachtszeit
Mit dem heutigen Sonntag endet die Weihnachtszeit. Die Krippenlandschaft bleibt noch eine Woche. Im Evangelium hören wir heute von der Taufe Jesu im Jordan. Allmählich verschwindet das Krippenbild Jesu in unseren Köpfen.
Aber wir bekommen andere Einblicke auf das Leben und Wirken Jesu. Sie werden uns in den nächsten Wochen und Monaten begleiten.
Auf welche Begegnung mit Jesus freue ich mich?
Was ist mein Lieblings-Evangelium?
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die die Krippenstory in den letzten Wochen betrachtet, mitverfolgt und gelesen haben.
Herzlichen Dank für die „positiven“ Rückmeldungen.
Ein herzliches Dankeschön…
- an das Team, dass die Krippenlandschaft aufgebaut hat.
- an das Team, dass die offene Kirche während der Krippenzeit ermöglicht hat.
- an die Sternsingerinnen und Sternsinger, die in dieser Woche vor der Kirche den „Segen To Go“ ermöglicht haben.
- an Theresa Zimmermann für die Unterstützung beim Präsentieren der Krippenstory auf der Homepage.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für das Jahr 2022.
Bis bald – wieder hier auf der Homepage…
Ihr Markus Kolling
08.01.2022
Blick auf Jesus
Fast 2 Wochen haben wir auf die Krippen-Landschaft geschaut:
- Auf die Personen, die sich auf den Weg gemacht haben.
- Auf die Tiere, die da waren oder gekommen sind.
- Auf das, was sonst noch in Krippen-Nähe war.
Heute möchte ich noch einmal auf Jesus schauen … ganz in Ruhe.
Nur ich und das Kind in der Krippe.
Was nehme ich aus den Begegnungen mit für die nächste Zeit?
Was möchte ich von Jesus erfahren?
Wie kann ich Jesu Nähe noch stärker erleben?
07.01.2022
Das Lagerfeuer
Da brennt noch was …
Das Lagerfeuer steht für Wärme, Licht, Gemeinschaft und Gemütlichkeit – für warme Speisen und warme Getränke.
Hier kann man sich wohlfühlen, hier will man bleiben…
Vielleicht erfährt man hier einen Vorgeschmack auf die Wärme und Gemeinschaft, die von Jesus ausgehen wird.
Wofür brenne ich?
Für wen brenne ich?
06.01.2022
Anbetung, Geschenke und „gehe nicht über …“
Der Stern hat sie zum Ziel gebracht – einen Stall in Betlehem.
Da knien sie nun vor der Krippe – vor Jesus – vor dem geborenen König.
Die Könige (Sterndeuter) sind dem richtigen Stern gefolgt – sie sind am Ziel.
Und ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
- Myrrhe (bitterer Geschmack) steht für das spätere Leiden und Sterben Jesu
- Gold für das Königtum
- Weihrauch für das Opfer und das Gebet
Die Könige (Sterndeuter) gehen auf dem Rückweg nicht über Jerusalem – nicht zu König Herodes.
Was möchte ich Jesus, dem neugeborenen König schenken?
05.01.2022
Der Stein
Eigentlich sind sie da – im Boden, auf dem Weg, auf dem Feld, im Wasser…
Steine.
Die Steine stehen für den steinigen Weg, …
- den Maria und Josef gehen mussten und noch gehen werden.
- den Jesus einmal gehen muss … auf dem Kreuzweg.
Auch wir gehen unsere steinigen Wege. Manche Steine bringen uns aus dem Takt, ins Stolpern oder gar zu Fall.
An welchen steinigen Weg erinnere ich mich?
04.01.2022
Christstern
Sie schmücken die Umrandung unserer Krippe.
Aber auch in vielen Wohnungen stehen sie an der Krippe, beim Tannenbaum oder auf der Fensterbank.
Der Christstern, mit seinen grünen Blättern und sehr schlichten Blüten, die sich fast nur durch die Farbe von den anderen Blättern unterscheiden, steht für das Leben und Wachsen in unserer Welt.
Gerade am Jahresanfang machen wir uns Gedanken über unser Leben.
Wo will ich „wachsen“?
03.01.2022
Das Kamel
Mit den Königen (Sterndeutern) macht sich auch ein Kamel auf den Weg zur Krippe nach Betlehem.
Es kann das Gepäck und Proviant tragen, aber auch Personen.
Ein Tier macht sich auf den Weg zu Jesus, das große Lasten (für die Menschen) tragen kann.
Auch Jesus trägt/erträgt die Lasten, die die Menschen – die wir Menschen – ihm auferlegen.
Denken wir an die Menschen, die unter ihrer Last zusammenbrechen und an die Menschen, die Lasten für ihre Mitmenschen tragen.
02.01.2022
HERODES
Da stehen die Könige (Sterndeuter) vor König Herodes in Jerusalem.
Als Herodes von dem neugeborenen König hört, erschrak er, denn er sah ihn als Konkurrenten.
Die Könige (Sterndeuter) sollen den neugeborenen König suchen und dann zu Herodes zurückkehren, um ihm den Aufenthaltsort zu nennen.
Herodes will unbedingt seinen neuen Konkurrenten „besuchen“.
Die Könige (Sterndeuter) machen sich auf den Weg nach Betlehem.
Welche Sache packe ich an und ich merke dabei, dass sie ganz anders verläuft…
01.01.2022
Einen Stern, der …
Könige (Sterndeuter) haben die Veränderung – den besonderen Stern am Himmel gesehen.
Den Stern, der auf die Geburt einer ganz besonderen Person hinweist.
Man könnte sagen: „Einen Stern, der Jesu-Namen trägt“.
Sie haben sich auf den Weg nach Jerusalem gemacht, um von dort aus den neugeborenen König der Juden zu suchen.
Welche Veränderungen nehme ich wahr, …
- um aufzubrechen,
- um stehenzubleiben,
- um eine Reaktion zu zeigen.
31.12.2021
„Stern über Betlehem“…
„zeig uns den Weg,
Führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht,
Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,“
Ein Stern – wer nimmt ihn wahr?
Ein besonderes Zeichen – wer folgt ihm?
Welches Zeichen brauche ich, um aufzubrechen?
30.12.2021
„IAH“ und „blöken“
Im Stall haben sie diese Tierlaute wahrscheinlich schon die ganze Zeit gehört.
Ochs und Esel waren die ganze Zeit dabei.
Geduldig haben sie ihren Stall mit den Gästen geteilt.
Wie oft mögen sie in die Krippe geschaut haben, weil sie es dort gewohnt waren, ihr Heu und Stroh zu finden…
Vielleicht haben sie liebevoll das Jesus-Kind angeschaut und mit ihrem Maul „gekitzelt“.
Denken wir an die, die geduldig Andere annehmen – aufnehmen.
29.12.2021
„Schäfchen zählen“…
war bestimmt nicht angesagt, als die Schafe mit den Hirten in den Stall kamen.
Obwohl die Schafe für Friedfertigkeit und Wehrlosigkeit stehen.
Geduldig können sie ihr Schicksal ertragen.
So wie Jesus – diese Eigenschaften stehen auch für ihn.
Geduldig wird Jesus einmal seinen Leidensweg gehen…
Denken wir an die Menschen, die geduldig ihren Weg gehen, egal wie schwer er auch ist.
28.12.2021
Das Treffen der guten Hirten
Die Hirten waren die ersten Menschen, die durch den Engel von der Geburt Jesu erfahren haben.
Sie waren bestimmt erschrocken, als plötzlich der Engel zu ihnen trat. Sie machten sich auf zur Krippe, um das Jesus-Kind zu begrüßen. Als gute Hirten haben sie ihre Herde, die Schafe, mitgenommen. Hier treffen sie aufeinander „die guten Hirten“: die Hirten, die der Engel zur Krippe geführt hat und Jesus, der später von sich sagt, „Ich bin der gute Hirte“ (Joh 10,11)
Eins haben sie gemeinsam, die Sorge um die, die ihnen anvertraut sind.
Beten wir für die Personen, die sich um anvertraute Menschen sorgen.
27.12.2021
Engel
Die göttlichen Boten sind da.
Gabriel bei Maria: „Du wirst ein Kind empfangen!“ (Lk 1,31).
Und jetzt sehen wir einen Engel bei den Hirten: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr.“ (Lk 2, 10-11)
Hier wird schon deutlich, es werden Menschen gesucht, die die frohe Botschaft verkünden – weitersagen – in die Welt zu den Menschen bringen.
Beten wir für die Menschen, die heute eine gute Nachricht überbringen dürfen oder eine schlechte Nachricht überbringen müssen.
26.12.2021
„Heilige Familie“
Heute schauen wir auf die glücklichen Eltern – Maria und Josef.
Welchen Stress, welche Ängste und Sorgen haben sie durchgemacht.
Und jetzt schauen sie, wie wir, auf das kleine Kind.
Sie werden ihn, Jesus, auf den Arm nehmen, ihm Liebe, Wärme und Nähe schenken.
Einfach für IHN da sein.
Beten wir heute für die Menschen, die liebend für ihre Kindern da sind.
25.12.2021
Herzlich Willkommen Jesus
Hurra, hurra, das Kind ist da.
In Betlehem, einer fremden Gegend, im Stall, in der Krippe, …, in die Einfachheit – wird Gottes Sohn in die Welt geboren. Wir schauen heute auf das Kind, dass klein und hilflos in der Krippe liegt. Wir wissen um die bedingungslose Liebe, die er in die Welt gebracht hat.
Darum können wir heute singen: „Christ, der Retter ist da!“
Beten wir für die Kinder, die in diesen Tagen geboren werden – unter Bedingungen, die wir uns nicht vorstellen können: auf der Flucht, im Flüchtlingslager, im Kriegsgebiet, …
24.12.2021
Leere Krippe
Heute schauen wir auf die Krippe.
Sie dient als Futterstelle für die Tiere im Stall.
Aber sie ist offen. Offen, für das, was passiert.
Sie wartet auf den kostbaren Schatz, der bald in ihr ruhen darf.
Selbst mit dieser einfachen Krippe hat Gott etwas vor.
Wir denken heute an die Menschen, die wie die Krippe darauf warten – ja hoffen, dass die Geburt Jesu etwas in ihrem Leben verändern kann.



















