Wir hüten das Feuer – nicht die Asche
Das Donnerstagsgebet im November stand unter dem Thema: wir hüten das Feuer – nicht die Asche.
Gut ein Dutzend Personen hatten sich um das Feuer auf dem Kirchvorplatz versammelt, dazu immer wieder weitere Interessierte und Kinder, die das Feuer anlockte.
Ja, Licht und Wärme locken, sind anziehend. So stellen wir uns die christliche Glaubensgemeinschaft, die Kirche vor. Jesus selbst braucht das Bild vom Feuer, um seine Sendung zu beschreiben: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12,49).
Viele erleben die Kirche heute anders: dunkel, kalt, ungemütlich, ja ausgrenzend und verletzend. Wie ein erloschenes Feuer, an dem niemand bleiben möchte – und gehen.
Wir wollen nicht gehen. Wir wollen ermutigen, miteinander die Glut unter der Asche zu suchen, damit das Feuer wieder brennen kann.
Diesen Mut und dieses Vertrauen haben wir erbeten in Liedern, Gebeten und Texten; uns zugesprochen im Gespräch miteinander beim Teilen von Brot und Wein und beim abschließenden gegenseitigen Segen.

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